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Crew Republic Roundhouse Kick Imperial Stout
Crew Republic Roundhouse Kick...
Bei diesem Bier handelt es sich um eine wahre Hopfen- und Malzbombe der Crew Repulic.
Inhalt: 0.33 l
Alkoholg.: 9.2 % Vol
Stil: Imperial Stout
3,89 € *
zzgl. 0,08 € Mehrwegpfand

(11,79 € / 1 Liter)
schoppe-black-flag
Schoppe Black Flag
Schoppe Bräu hisst die Flagge. Black Flag ist das Imperial Stout von Berlins Schoppe Bräu.
Inhalt: 0.33 l
Alkoholg.: 9 % Vol
Stil: Imperial Stout
3,99 € *
zzgl. 0,08 € Mehrwegpfand

(12,09 € / 1 Liter)
Hanscraft Black Nizza Motor Øl
Hanscraft Black Nizza Motor Øl
Dieses obergärige, röstaromatische Starkbier mit 9,0 % Alkohol sticht durch eine fast schon ölige Viskosität, einen...
Inhalt: 0.33 l
Alkoholg.: 9 % Vol
Stil: Imperial Stout
3,39 € *
zzgl. 0,08 € Mehrwegpfand

(10,27 € / 1 Liter)
Mashsee Captain Blaubeer
Mashsee Captain Blaubeer
Ein Porter das nach Blaubeeren mundet, ohne dass sie verwendet wurden. Wir können es wärmstens empfehlen dieses...
Inhalt: 0.33 l
Alkoholg.: 6.1 % Vol
Stil: Baltic Porter
3,29 € *
zzgl. 0,08 € Mehrwegpfand

(9,97 € / 1 Liter)
Samuel Smith Imperial Stout
Samuel Smith Imperial Stout
Samuel Smith Imperial Stout ist bei Bierkennern weltweit beliebt. Der bekannte Bierbuchautor Michael Jackson hat...
Inhalt: 0.355 l
Alkoholg.: 7 % Vol
Stil: Imperial Stout
3,49 € * 3,99 € *
zzgl. 0,25 € DPG Pfand

(9,83 € / 1 Liter)
Mashsee Hafensänger Craft Beer Flasche
Mashsee Hafensänger
Der Mashsee Hafensänger ist ein Baltic Porter und zieht euch auf die dunkle Seite der Macht.
Inhalt: 0.33 l
Alkoholg.: 6.1 % Vol
Stil: Baltic Porter
3,49 € *
zzgl. 0,08 € Mehrwegpfand

(10,58 € / 1 Liter)
Brewdog Cocoa Psycho
Brewdog Cocoa Psycho
Das Brewdog Cocoa Psycho ist ein dunkles Imperial Russian Stout, dem zusätzlich noch Kakao, Kaffee und Vanille...
Inhalt: 0.33 l
Alkoholg.: 10 % Vol
Stil: Russian Imperial Stout
7,99 € *
zzgl. 0,25 € DPG Pfand

(24,21 € / 1 Liter)
Anchor Brewing Porter
Anchor Brewing Porter
Mit 99 Punkten bei Ratebeer.com ist das Anchor Porter eines der beliebtesten Porter Biere der Welt.
Inhalt: 0.355 l
Alkoholg.: 5.6 % Vol
Stil: American Porter
4,99 € *
zzgl. 0,25 € DPG Pfand

(14,06 € / 1 Liter)
Sierra Nevada Porter
Sierra Nevada Porter
Das Sierra Nevada Porter ist ein dunkles American style Porter, dass sich durch seinen starken Malzgeschmack und den...
Inhalt: 0.35 l
Alkoholg.: 5.6 % Vol
Stil: Porter
3,79 € *
zzgl. 0,25 € DPG Pfand

(10,83 € / 1 Liter)
Sierra Nevada Stout
Sierra Nevada Stout
Das Sierra Nevada Stout ist ein dunkles Bier, dass durch seine ausgeprägten Espresso- und Schokoladennoten begeistert.
Inhalt: 0.35 l
Alkoholg.: 5.8 % Vol
Stil: Stout
3,79 € *
zzgl. 0,25 € DPG Pfand

(10,83 € / 1 Liter)
Fullers London Black Cab Stout
Fullers London Black Cab Stout
Hierbei handelt es sich um ein dunkles Bier, das als Hommage an das weltberühmte Londoner Taxi gebraut wird. Das...
Inhalt: 0.5 l
Alkoholg.: 4.5 % Vol
Stil: Stout
3,59 € *
zzgl. 0,25 € DPG Pfand

(7,18 € / 1 Liter)
Propeller Nachtflug Imperial Stout
Propeller Nachtflug Imperial Stout
Der Propeller Nachtflug ist eine dunkle Verführung mit stolzen 9,1 % Alkohol. Da freut sich jeder Stout-Fan.
Inhalt: 0.33 l
Alkoholg.: 9.1 % Vol
Stil: Imperial Stout
2,29 € * 2,99 € *
zzgl. 0,08 € Mehrwegpfand

(6,94 € / 1 Liter)
Schönramer Imperial Stout
Schönramer Imperial Stout
Das Imperial Stout aus Schönram ist ein tiefschwarzer Aromenzauber mit dem Feuer von Kaffee und Zartbitterschokolade.
Inhalt: 0.33 l
Alkoholg.: 10 % Vol
Stil: Imperial Stout
2,89 € * 2,99 € *
zzgl. 0,08 € Mehrwegpfand

(8,76 € / 1 Liter)
Rogue Mocha Porter
Rogue Mocha Porter
Rogues dunkler Schatz, ein cremiges und weiches Porter mit einer Wertung von 95 Punkten bei ratebeer.com
Inhalt: 0.355 l
Alkoholg.: 5.6 % Vol
Stil: Porter
3,49 € *
zzgl. 0,25 € DPG Pfand

(9,83 € / 1 Liter)
Tiny Rebel Dirty Stop Out - Smoked Oat Stout
Tiny Rebel Dirty Stop Out - Smoked...
Dirty Stop Out ist ein Smoked Oat Stout das 2013 zum besten Bier aus Wales gewählt wurde. Pflichtprogramm für jeden...
Inhalt: 0.33 l
Alkoholg.: 5 % Vol
Stil: Stout
4,39 € *
zzgl. 0,25 € DPG Pfand

(13,30 € / 1 Liter)
Tilmans Biere - Das Dunkle
Tilmans Biere - Das Dunkle
Ein klassisches Münchner Dunkel in neuer Interpretation mit englischen Fuggles Hopfen. Erinnert im Geschmack schon...
Inhalt: 0.5 l
Alkoholg.: 6.4 % Vol
Stil: India Pale Ale
3,69 € *
zzgl. 0,08 € Mehrwegpfand

(7,38 € / 1 Liter)
Kuehen Kunz Rosen Festland
Kuehn Kunz Rosen - Festland
Ein malzaromatisches Stout, bei dem Tonkabohnen mit eingebraut werden. Ein tolles Bier, das sich geschmacklich...
Inhalt: 0.33 l
Alkoholg.: 6.8 % Vol
Stil: Bockbier
3,59 € *
zzgl. 0,08 € Mehrwegpfand

(10,88 € / 1 Liter)
Stone XOCOVEZA
Stone XOCOVEZA
Ein kräftiges Stout mit Aromen von Kakao, Kaffee, Vanille, Chili, Zimt und Muskatnuss.
Inhalt: 0.33 l
Alkoholg.: 8.1 % Vol
Stil: Stout
3,39 € *
zzgl. 0,25 € DPG Pfand

(10,27 € / 1 Liter)
Shoppe Katerfrühstück Craft Bier
Schoppe Katerfrühstück
Schoppe Katerfrühstück. Da haben wir uns auf etwas eingelassen: die maximale Craft Beer Konzentration aus unserer...
Inhalt: 0.33 l
Alkoholg.: 12 % Vol
Stil: Imperial Vanilla Stout
5,99 € *
zzgl. 0,08 € Mehrwegpfand

(18,15 € / 1 Liter)
Lemke Imperial Stout 0,33l
Lemke Imperial Stout 0,33l
Ein Bier für die Zarin Russlands.
Inhalt: 0.33 l
Alkoholg.: 11 % Vol
Stil: Imperial Stout
6,89 € *
zzgl. 0,08 € Mehrwegpfand

(20,88 € / 1 Liter)
Riegele Ator 20
Riegele Ator 20
Dieses Bier ist eine dunkle Versuchung. Die lange Reifung und der starke Malzkörper verleihen dem Ator 20 seinen...
Inhalt: 0.66 l
Alkoholg.: 7.5 % Vol
Stil: Doppelbock
ab 2,99 € * 5,99 € *
zzgl. 0,08 € Mehrwegpfand

(4,53 € / 1 Liter)
Riegele Robustus 6
Riegele Robustus 6
Für diese Bierspezialität aus dem Hause Riegele werden 6 unterschiedliche Malzsorten verwendet.
Inhalt: 0.66 l
Alkoholg.: 5 % Vol
3,49 € * 5,99 € *
zzgl. 0,08 € Mehrwegpfand

(5,29 € / 1 Liter)
Stone Brewing, USA, Craft Beer, kaufen, Coffee Milk Stout
Stone Coffee Milk Stout
Durch experimentieren hat Stone herausgefunden das der einzigartige Charakter von gerösteten Kaffe Bohnen sich...
Inhalt: 0.355 l
Alkoholg.: 5 % Vol
Stil: Milk Stout
4,99 € *
zzgl. 0,25 € DPG Pfand

(14,06 € / 1 Liter)
Stone Americano Stout
Stone Americano Stout
Die Kaffeearomen im Stone Americano Stout sind stark und voll mit American swagger. Über 100 Kliogramm...
Inhalt: 0.355 l
Alkoholg.: 8.7 % Vol
Stil: Imperial Stout
5,99 € *
zzgl. 0,25 € DPG Pfand

(16,87 € / 1 Liter)
Steamworks White Stout
Steamworks White Stout
Steamworks White Stout: Eine erstaunlich goldene Farbe mit weißer Schaumkrone bei angenehmen Röstaromen nach Kaffee...
Inhalt: 0.33 l
Alkoholg.: 5.1 % Vol
Stil: White Stout
3,79 € *
zzgl. 0,25 € DPG Pfand

(11,49 € / 1 Liter)
Liechtensteiner Brauhaus Club Bier 01 Craft Beer Flasche
Liechtensteiner Brauhaus Club Bier 01...
Mit 5,5 % vol. ist das Liechtensteiner Brauhaus Club Bier 01 Coffee Stout ein leichteres Craft Beer. Die Süße ist...
Inhalt: 0.33 l
Alkoholg.: 5.5 % Vol
Stil: Dry Stout
3,89 € *
zzgl. 0,25 € DPG Pfand

(11,79 € / 1 Liter)
Frejdahl Valravn
Frejdahl Valravn - Ein rabenschwarzes...
Der Geschmack entsteht in Vereinigung von ungefilterter Reinheit und der nordischen Tradition des Hafers.
Inhalt: 0.5 l
Alkoholg.: 6 % Vol
Stil: Oatmeal Stout
3,79 € *
zzgl. 0,25 € DPG Pfand

(7,58 € / 1 Liter)
Tenute Collesi Nera
Tenute Collesi Nera
Das Tenute Collesi Nera Stout wird aus regionalen Zutaten und einem der besten Wässer Italiens vom Monte Nerone...
Inhalt: 0.75 l
Alkoholg.: 8 % Vol
Stil: Stout
7,99 € *
zzgl. 0,25 € DPG Pfand

(10,65 € / 1 Liter)
Frejdahl Roulv - Eine mächtige Geschmacksexplosion
Frejdahl Roulv - Eine mächtige...
Das Roulv ist das stärkste und intensivste Craft Bier der Frejdahl Brauerei. Mit 9 Volumenprozent Alkohol macht es...
Inhalt: 0.75 l
Alkoholg.: 9 % Vol
Stil: Baltischer Porter
5,49 € *
zzgl. 0,25 € DPG Pfand

(7,32 € / 1 Liter)

Die Geschichte des Stout / Porter

Das klingt einerseits logisch, andererseits spricht die Quellenlage dagegen. Denn das leichtere „Porter“ ist nur vermeintlich älter. In Wahrheit taucht der Begriff erst einige Jahre nach der Ersterwähnung von Stout in der Literatur auf. In einer Beschreibung der Londoner Biere von 1805 wird das Porter gar als „better known as Brown Stout“ beschrieben. Eine mögliche Erklärung für diese auf den ersten Blick seltsamen Fakten könnte die Politik liefern. Denn durch die Kriege, u.a. gegen Frankreich, waren die Steuern auf Malz und die dafür benötigten Rohstoffe Kohle und Koks seit dem Ende des 17. Jahrhunderts kontinuierlich gestiegen. Deswegen wäre es logisch, wenn die Brauer in der Konsequenz weniger Malz und mehr Hopfen verwendet hätten, um preisgünstige Biere herzustellen.

Wie auch immer die genaue Geschichte gewesen sein mag, auf jeden Fall entwickelten sich in der Folgezeit zwei verschiedene Bier-Interpretationen unter dem Begriff „Stout“. Einerseits das irische „Dry Stout“, das vor allem wegen der Guinness-Brauerei bis in die heutige Zeit überleben konnte, und andererseits „Sweet Stout“ und „Milk Stout“, welche die englischen Brauereien vor allem in London als kräftigere Version ihres Porters brauten. Letzte sind Thema eines weiteren Artikels, hier möchten wir uns dem Stil widmen, der auch heute noch für das Stout an sich steht, dem irischen mit seiner Geburtsstätte, der Guinness-Brauerei im heutigen Dublin. Sie hat ihren Ursprung im 17. Jahrhundert. An einem damaligen Stadttor, der St. James Gate, lag eine damals schon über 500 Jahre alte, wohlhabende Siedlung, die ab 1776 an den Grand Canal angeschlossen wurde und deshalb gerade für Brauer eine perfekte Infrastruktur mit bestem Getreide, Energie und bestens geeignetem Wasser bot. Zuvor scheint es um die Wasserversorgung nicht bestens bestellt gewesen zu sein, denn aus dem Anfang des 18. Jahrhundert ist eine Beschreibung des Bieres der St. James Gate Brauerei mit dem folgenden Worten zu lesen: „The beer was thin, weak, musty, and stale and worse than anything except the Ale.“

Dennoch ließ sich der damals 44-jährige Arthur Guinness nicht davon abhalten, 1759 die Brauerei zu pachten und sein halbes Vermögen zu investieren. Er unterschrieb den heute berühmten 9.000-Jahre-Pachtvertrag mit einer jährlichen Pacht von 45 Pfund. Allerdings wird die Brauerei nicht bis zum Jahr 10759 Pacht entrichten müssen. Vor einigen Jahren kaufte sie das ursprüngliche Areal von 4 Ar - und mittlerweile weitere gut 50 Ar dazu. Dieser lange Vertrag scheint erstaunlich, wenn man die Umstände der Mitte des 18. Jahrhunderts betrachtet. Damals überschwemmten billige Londoner Porterbiere den irischen Markt, durch günstige Zölle deutlich subventioniert. Damit waren sie eine große Konkurrenz für die bisher auf der grünen Insel üblichen Brown Ales. Der Umstieg auf helle Biere, Pale Ales, war durch die noch höheren Steuern auf solche Biere ebenfalls verwehrt. Die Antwort von Arthur Guinness war das Extra Strong Porter, das innerhalb eines Jahrzehnts sogar in die umgekehrte Richtung bis nach London exportiert wurde. Eine schöne Anekdote ist, dass der Gründer damals nach einer alternative Braustätte in Wales suchte, um die Wege zu verkürzen. Wäre er erfolgreich gewesen, würde heute kaum jemand über irisches Bier sprechen…

Um 1777 endete die Benachteiligung der irischen Brauereien durch die Krone, und Guinness nutzte die Lücke: Seine Brauerei stellte in den nächsten 20 Jahren komplett auf Porter um, von dem ein erheblicher Teil in den Export ging. Schließlich standen die Iren damals mehr auf Whiskey und Gin. Nachdem die ersten sechs Guinness-Fässer 1769 von Dublin nach London geliefert worden waren, erreichte das Bier um die Jahrhundertwende bereits die Karibik. Der steigende Export nach Übersee war wohl auch die Ursache für die Geburt des berühmten Guinness Foreign Extra Stout, das dank seines höheren Alkoholgehaltes den Transport über weitere Strecken besser überstand als die üblichen Porterbiere. Porter an sich blieb bis zu seiner Einstellung 1974 ununterbrochen im Angebot der Brauerei. Natürlich gab und gibt es in Irland auch noch andere Brauereien, doch Guinness hatte immer den bei weitem größten Anteil an der Bierproduktion. Um 1900 stellten die irischen Brauereien zusammen etwa 3 Millionen Barrel Bier her, von denen knapp 2 Millionen aus der Guinness Brauerei stammten.

Auch heute steht der Name Guinness für Stout, wie kaum eine andere Brauerei für einen Bierstil steht. Und erst die Craft Beer Welle sorgte ausgehend von den USA wieder für eine größere Verbreitung von Stout-Bieren, nachdem durch den Ersten Weltkrieg und seine Folgen der Bierstil in England so gut wie ausgestorben war. Die Grenzlinie zum Porter ist dabei auch im 21. Jahrhundert relativ dünn. Ganz generell kann man sagen, dass ein Porter eher etwas weniger Körper und mehr schokoladige Noten hat, wohingegen ein Stout einen kräftigeren Körper (aber nicht zwingend mehr Alkohol) und eher Kaffee-Aromen aufweist. Wichtig ist noch zu erwähnen, dass das echte Guinness in den Pubs mit einem anderen Gasgemisch (mit Stickstoff) gezapft wird, woher die bekannte Schaumstabilität rührt. Es gibt auch spezielle Dosen mit einer entsprechenden integrierten Gaskartusche. Fass- und Dosenbier stammt in der Regel aus der Brauerei in Dublin. Außerhalb von Irland gebrautes, in Flaschen erhältliches Guinness Stout ist vom Grundrezept her ein helles Bier, das mit der speziellen Guinness-Essenz vermischt wird.

Autor: Markus Raupach

Fotograf, Journalist, Bier- und Edelbrandsommelier

Ausgezeichnet mit der Goldenen Bieridee 2015

copyright © Bier-Deluxe GmbH

Das klingt einerseits logisch, andererseits spricht die Quellenlage dagegen. Denn das leichtere „Porter“ ist nur vermeintlich älter. In Wahrheit taucht der Begriff erst einige Jahre nach der... mehr erfahren »
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Die Geschichte des Stout / Porter

Das klingt einerseits logisch, andererseits spricht die Quellenlage dagegen. Denn das leichtere „Porter“ ist nur vermeintlich älter. In Wahrheit taucht der Begriff erst einige Jahre nach der Ersterwähnung von Stout in der Literatur auf. In einer Beschreibung der Londoner Biere von 1805 wird das Porter gar als „better known as Brown Stout“ beschrieben. Eine mögliche Erklärung für diese auf den ersten Blick seltsamen Fakten könnte die Politik liefern. Denn durch die Kriege, u.a. gegen Frankreich, waren die Steuern auf Malz und die dafür benötigten Rohstoffe Kohle und Koks seit dem Ende des 17. Jahrhunderts kontinuierlich gestiegen. Deswegen wäre es logisch, wenn die Brauer in der Konsequenz weniger Malz und mehr Hopfen verwendet hätten, um preisgünstige Biere herzustellen.

Wie auch immer die genaue Geschichte gewesen sein mag, auf jeden Fall entwickelten sich in der Folgezeit zwei verschiedene Bier-Interpretationen unter dem Begriff „Stout“. Einerseits das irische „Dry Stout“, das vor allem wegen der Guinness-Brauerei bis in die heutige Zeit überleben konnte, und andererseits „Sweet Stout“ und „Milk Stout“, welche die englischen Brauereien vor allem in London als kräftigere Version ihres Porters brauten. Letzte sind Thema eines weiteren Artikels, hier möchten wir uns dem Stil widmen, der auch heute noch für das Stout an sich steht, dem irischen mit seiner Geburtsstätte, der Guinness-Brauerei im heutigen Dublin. Sie hat ihren Ursprung im 17. Jahrhundert. An einem damaligen Stadttor, der St. James Gate, lag eine damals schon über 500 Jahre alte, wohlhabende Siedlung, die ab 1776 an den Grand Canal angeschlossen wurde und deshalb gerade für Brauer eine perfekte Infrastruktur mit bestem Getreide, Energie und bestens geeignetem Wasser bot. Zuvor scheint es um die Wasserversorgung nicht bestens bestellt gewesen zu sein, denn aus dem Anfang des 18. Jahrhundert ist eine Beschreibung des Bieres der St. James Gate Brauerei mit dem folgenden Worten zu lesen: „The beer was thin, weak, musty, and stale and worse than anything except the Ale.“

Dennoch ließ sich der damals 44-jährige Arthur Guinness nicht davon abhalten, 1759 die Brauerei zu pachten und sein halbes Vermögen zu investieren. Er unterschrieb den heute berühmten 9.000-Jahre-Pachtvertrag mit einer jährlichen Pacht von 45 Pfund. Allerdings wird die Brauerei nicht bis zum Jahr 10759 Pacht entrichten müssen. Vor einigen Jahren kaufte sie das ursprüngliche Areal von 4 Ar - und mittlerweile weitere gut 50 Ar dazu. Dieser lange Vertrag scheint erstaunlich, wenn man die Umstände der Mitte des 18. Jahrhunderts betrachtet. Damals überschwemmten billige Londoner Porterbiere den irischen Markt, durch günstige Zölle deutlich subventioniert. Damit waren sie eine große Konkurrenz für die bisher auf der grünen Insel üblichen Brown Ales. Der Umstieg auf helle Biere, Pale Ales, war durch die noch höheren Steuern auf solche Biere ebenfalls verwehrt. Die Antwort von Arthur Guinness war das Extra Strong Porter, das innerhalb eines Jahrzehnts sogar in die umgekehrte Richtung bis nach London exportiert wurde. Eine schöne Anekdote ist, dass der Gründer damals nach einer alternative Braustätte in Wales suchte, um die Wege zu verkürzen. Wäre er erfolgreich gewesen, würde heute kaum jemand über irisches Bier sprechen…

Um 1777 endete die Benachteiligung der irischen Brauereien durch die Krone, und Guinness nutzte die Lücke: Seine Brauerei stellte in den nächsten 20 Jahren komplett auf Porter um, von dem ein erheblicher Teil in den Export ging. Schließlich standen die Iren damals mehr auf Whiskey und Gin. Nachdem die ersten sechs Guinness-Fässer 1769 von Dublin nach London geliefert worden waren, erreichte das Bier um die Jahrhundertwende bereits die Karibik. Der steigende Export nach Übersee war wohl auch die Ursache für die Geburt des berühmten Guinness Foreign Extra Stout, das dank seines höheren Alkoholgehaltes den Transport über weitere Strecken besser überstand als die üblichen Porterbiere. Porter an sich blieb bis zu seiner Einstellung 1974 ununterbrochen im Angebot der Brauerei. Natürlich gab und gibt es in Irland auch noch andere Brauereien, doch Guinness hatte immer den bei weitem größten Anteil an der Bierproduktion. Um 1900 stellten die irischen Brauereien zusammen etwa 3 Millionen Barrel Bier her, von denen knapp 2 Millionen aus der Guinness Brauerei stammten.

Auch heute steht der Name Guinness für Stout, wie kaum eine andere Brauerei für einen Bierstil steht. Und erst die Craft Beer Welle sorgte ausgehend von den USA wieder für eine größere Verbreitung von Stout-Bieren, nachdem durch den Ersten Weltkrieg und seine Folgen der Bierstil in England so gut wie ausgestorben war. Die Grenzlinie zum Porter ist dabei auch im 21. Jahrhundert relativ dünn. Ganz generell kann man sagen, dass ein Porter eher etwas weniger Körper und mehr schokoladige Noten hat, wohingegen ein Stout einen kräftigeren Körper (aber nicht zwingend mehr Alkohol) und eher Kaffee-Aromen aufweist. Wichtig ist noch zu erwähnen, dass das echte Guinness in den Pubs mit einem anderen Gasgemisch (mit Stickstoff) gezapft wird, woher die bekannte Schaumstabilität rührt. Es gibt auch spezielle Dosen mit einer entsprechenden integrierten Gaskartusche. Fass- und Dosenbier stammt in der Regel aus der Brauerei in Dublin. Außerhalb von Irland gebrautes, in Flaschen erhältliches Guinness Stout ist vom Grundrezept her ein helles Bier, das mit der speziellen Guinness-Essenz vermischt wird.

Autor: Markus Raupach

Fotograf, Journalist, Bier- und Edelbrandsommelier

Ausgezeichnet mit der Goldenen Bieridee 2015

copyright © Bier-Deluxe GmbH

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