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Bitburger Winterbock braune Steini Flasche 0,33 Liter
Bitburger Winterbock
Der Bitburger Winterbock ist ein Biergenuss zur Winterzeit, jetzt schnell bestellen - Limitierte Sonderedition. Für...
Inhalt: 0.33 l
Alkoholg.: 7 % Vol
Stil: Winterbock
1,49 € *
zzgl. 0,08 € MEHRWEG-Pfand

(4,52 € / 1 Liter)
9 Flaschen Bitburger Winterbock Paket 0,33 Liter braune Steini Flasche
9 Flaschen Bitburger Winterbock Paket
9 Flaschen Bitburger Winterbock im Paket. Der Bitburger Winterbock ist ein Biergenuss zur Winterzeit, jetzt schnell...
Inhalt: 2.97 l
Alkoholg.: 7 % Vol
Stil: Winterbock
12,51 € * 13,41 € *
zzgl. 0,72 € MEHRWEG-Pfand

(4,21 € / 1 Liter)
Bitburger Maibock
Bitburger Maibock
Das fruchtig- frische Bockbier von Bitburger. Für einen perfekten Start in den Frühling. Nur so lange der Vorrat...
Inhalt: 0.33 l
1,39 € *
zzgl. 0,08 € MEHRWEG-Pfand

(4,21 € / 1 Liter)
Camba Mastrobator
Camba Mastrobator
Camba Mastrobator Doppelbock Malzig karamelliger Doppelbock mit entspannten 19 Bittereinheiten und satten 8,5%...
Inhalt: 0.33 l
Alkoholg.: 8.5 % Vol
2,79 € *
zzgl. 0,08 € MEHRWEG-Pfand

(8,46 € / 1 Liter)
Maisel & Friends Marc´s Chocolate Bock
Maisel & Friends Marc's Chocolate Bock
Kraftvolles und vielschichtiges dunkles Bockbier, das durch seine runden Anklänge von Zartbitterschokolade und...
Inhalt: 0.75 l
Alkoholg.: 7.5 % Vol
Stil: Bockbier
4,99 € *
zzgl. 0,15 € MEHRWEG-Pfand

(6,65 € / 1 Liter)
Lemke-Hopfenweisse
Lemke Hopfenweisse
Lemkes Hopfenweisse vereint das beste eines IPAs mit dem des „Weizenbocks“ das Ergebnis schmeckt hervorragend nach...
Inhalt: 0.33 l
Alkoholg.: 7 % Vol
Stil: Weizenbock
3,49 € *
zzgl. 0,08 € MEHRWEG-Pfand

(10,58 € / 1 Liter)
Camba Strawberry Fields Braumeisteredition #35
Camba Strawberry Fields...
Geschmeidiger Weizenbock in der Braumeisteredition #35 gebraut vom Braumeister Christian Kull.
Inhalt: 0.33 l
Alkoholg.: 8.2 % Vol
2,79 € *
zzgl. 0,08 € MEHRWEG-Pfand

(8,46 € / 1 Liter)
La Trappe Bockbier
La Trappe Bockbier
Das einzige Bockbier einer Trappistenbrauerei weltweit. Dieses obergärige Bockbier besitzt ein wunderbares...
Inhalt: 0.33 l
Alkoholg.: 7 % Vol
Stil: Bockbier
2,99 € *
zzgl. 0,10 € MEHRWEG-Pfand

(9,06 € / 1 Liter)
La Trappe Bockbier 0,75l
La Trappe Bockbier 0,75l
Das einzige Bockbier einer Trappistenbrauerei weltweit. Dieses obergärige Bockbier besitzt ein wunderbares...
Inhalt: 0.75 l
Alkoholg.: 7 % Vol
Stil: Bockbier
8,99 € *
zzgl. 0,25 € EINWEG Pfand

(11,99 € / 1 Liter)
Camba Die Therese
Camba Die Therese
Camba Die Therese ein schönes Festbier
Inhalt: 0.33 l
Alkoholg.: 6.2 % Vol
Stil: Bockbier
2,39 € * 2,79 € *
zzgl. 0,08 € MEHRWEG-Pfand

(7,24 € / 1 Liter)
Paket 9 Flaschen Bitburger Maibock
Paket 9 Flaschen Bitburger Maibock
9 Flaschen Bitburger Maibock im Paket. Der Bitburger Maibock ist ein Biergenuss für den Frühjahrsstart, jetzt schnell...
Inhalt: 2.97 l
Alkoholg.: 6.7 % Vol
Stil: Maibock
11,61 € * 12,51 € *
zzgl. 0,72 € MEHRWEG-Pfand

(3,91 € / 1 Liter)
Hertl Oma´s Betthupferl Die Starke
Hertl Oma´s Betthupferl Die Starke
Bernsteinbock zu Ehren einer starken Frau
Inhalt: 0.5 l
Alkoholg.: 6.5 % Vol
Stil: Bock
2,99 € *
zzgl. 0,08 € MEHRWEG-Pfand

(5,98 € / 1 Liter)
Schneider Weisse TAP9 Aventinus Eisbock
Schneider Weisse TAP9 Aventinus Eisbock
Mit 12% Alkohol ist der Aventinus Weizen-Eisbock das stärkste Bier aus dem Hause Schneider. Der Eisbock überzeugt vor...
Inhalt: 0.33 l
Alkoholg.: 12 % Vol
Stil: Eisbock
3,59 € *
zzgl. 0,08 € MEHRWEG-Pfand

(10,88 € / 1 Liter)
Gruthaus Heller Honigbock
Gruthaus Heller Honigbock
Gruthaus Heller Honigbock Der Honigbock ist ein vollmundig, goldig und blumiges Vergnügen. Der Honig aus der Region...
Inhalt: 0.33 l
Alkoholg.: 8 % Vol
Stil: Bockbier
3,90 € *
zzgl. 0,08 € MEHRWEG-Pfand

(0,00 € / Liter)
Rogue Dead Guy Ale
Rogue Dead Guy Ale
Deutschland meets USA. Dead Guy Ale lehnt sich an deutsche Maiböcke an, wurde aber mit einer obergärigen Hefe vergoren.
Inhalt: 0.355 l
Alkoholg.: 6.8 % Vol
Stil: Maibock
3,99 € *
zzgl. 0,25 € EINWEG Pfand

(11,24 € / 1 Liter)
Rogue Dead Guy Ale
Rogue Dead Guy Ale
Jetzt kann die Craft Beer Halloween Party kommen! Rogue Dead Guy Ale in der großen Flasche, die im dunklen leuchtet.
Inhalt: 0.65 l
Alkoholg.: 6.8 % Vol
Stil: Maibock
5,99 € * 8,20 € *
zzgl. 0,25 € EINWEG Pfand

(9,22 € / 1 Liter)
Riegele Augustus 8 0,33l
Riegele Augustus 8 0,33l
Dieses Bier begeistert besonders durch sein fruchtiges Aromenspiel und der ausgeprägten Karamellnote.
Inhalt: 0.33 l
Alkoholg.: 8 % Vol
Stil: Weizenbock
3,99 € *
zzgl. 0,08 € MEHRWEG-Pfand

(12,09 € / 1 Liter)
Einstök Wee Heavy Scotch Ale
Einstök Wee Heavy Scotch Ale
Kastanienrot mit einer beigen Schaumkrone scheint das Scotch Ale im Glas. Der Geruch ist malzig-süß und es strömt ein...
Inhalt: 0.33 l
Alkoholg.: 8 % Vol
Stil: Scotch Ale
3,49 € *
zzgl. 0,25 € EINWEG Pfand

(10,58 € / 1 Liter)
Riegele Auris 19
Riegele Auris 19
Mit 19% Stammwürze und einem bunten Aromaspiel begeistert das Auris 19.
Inhalt: 0.66 l
5,49 € *
zzgl. 0,08 € MEHRWEG-Pfand

(8,32 € / 1 Liter)
Munich Brew Mafia Anniversator 2018
Munich Brew Mafia Anniversator 2018
Kurze Mindesthaltbarkeit: 31.12.2020
Munich Brew Mafia Anniversator ein Doppelbock
Inhalt: 0.33 l
Alkoholg.: 6 % Vol
Stil: Doppelbock
2,49 € * 3,49 € *
zzgl. 0,08 € MEHRWEG-Pfand

(7,55 € / 1 Liter)
Schneider Weisse TAP6 Mein Aventinus
Schneider Weisse TAP6 Mein Aventinus
Das Schneider Weisse TAP6 Mein Aventinus ist ein charakterstarker Weissbierbock, der sich am besten vor dem...
Inhalt: 0.5 l
Alkoholg.: 8.2 % Vol
Stil: Weizendoppelbock
2,29 € *
zzgl. 0,08 € MEHRWEG-Pfand

(4,58 € / 1 Liter)
Camba Oak Aged Heller Bock Williamsbrand 0,25l
Camba Oak Aged Heller Bock...
angenehm cremige Karamell-Süße mit reifen Birnenaromen
Inhalt: 0.25 l
Alkoholg.: 10.2 % Vol
7,90 € *
zzgl. 0,08 € MEHRWEG-Pfand

(31,60 € / 1 Liter)
TIPP!
Schneider Weisse TAP5 Meine Hopfenweisse
Schneider Weisse TAP5 Meine Hopfenweisse
Das TAP5 ist ein Weissbier mit einer ausgeprägten Hopfennote. Daher ist es mit einem normalen Weissbier kaum noch zu...
Inhalt: 0.5 l
Alkoholg.: 8.2 % Vol
Stil: Weizendoppelbock
2,49 € *
zzgl. 0,08 € MEHRWEG-Pfand

(4,98 € / 1 Liter)
Camba Oak Aged Doppelbock Bourbon
Camba Oak Aged Doppelbock Bourbon
Dieser Doppelbock aus dem Hause Camba Bavaria zeichnet sich durch einen leichten Whiskeygeschmack aus da er 9 Monate...
Inhalt: 0.75 l
27,90 € *
zzgl. 0,25 € EINWEG Pfand

(37,20 € / 1 Liter)
Riegele Augustus 8
Riegele Augustus 8
Dieses Bier begeistert besonders durch sein fruchtiges Aromenspiel und der ausgeprägten Karamellnote.
Inhalt: 0.66 l
Alkoholg.: 8 % Vol
Stil: Weizenbock
6,99 € *
zzgl. 0,08 € MEHRWEG-Pfand

(10,59 € / 1 Liter)
Weihenstephaner Korbinian
Weihenstephaner Korbinian
Ein wunderbarer, dunkler Doppelbock aus dem Hause Weihenstephan. Viele Liebhaber haben dieser bayerischen...
Inhalt: 0.5 l
Alkoholg.: 7.4 % Vol
Stil: Doppelbock
2,29 € *
zzgl. 0,08 € MEHRWEG-Pfand

(4,58 € / 1 Liter)
AND UNION Beast Of The Deep
AND UNION Beast Of The Deep
Hinter dem Beast Of The Deep von AND UNION verbirgt sich ein helles Bockbier mit 6,5% Alkohol.
Inhalt: 0.5 l
Alkoholg.: 6.5 % Vol
Stil: Bockbier
2,19 € * 3,07 € *
zzgl. 0,08 € MEHRWEG-Pfand

(4,38 € / 1 Liter)
Schneider Weisse TAPX Cuvée Barrique
Schneider Weisse TAPX Cuvée Barrique
Lust auf etwas Unerwartetes? TAPX Cuvée Barrique ist die unvergleichliche Edelsauer-Weissbierspezialität, die ideal...
Inhalt: 0.75 l
10,49 € * 13,33 € *
zzgl. 0,08 € MEHRWEG-Pfand

(13,99 € / 1 Liter)
LaBieratorium Weizenbock
LaBieratorium Weizenbock
Der Labieratorium Weizenbock ist ein besonderer Vertreter seiner Art.
Inhalt: 0.33 l
Alkoholg.: 6.3 % Vol
Stil: Weizenbock
2,99 € * 3,07 € *
zzgl. 0,08 € MEHRWEG-Pfand

(9,06 € / 1 Liter)
Doppelleu Brewmaster Ed.10 Weizen Doppelbock
Doppelleu Brewmaster Ed.10 Weizen...
In langer Tradition steht das Verfahren, das für die Herstellung von Brewmaster Ed.10 Weizen Doppelbock genutzt...
Inhalt: 0.33 l
Alkoholg.: 8.2 % Vol
Stil: Weizen Doppelbock
3,99 € *
zzgl. 0,25 € EINWEG Pfand

(12,09 € / 1 Liter)
Liechtensteiner Brauhaus Club bier 03 Bock Stark Craft Beer Flasche
Liechtensteiner Brauhaus Club bier 03...
Das Liechtensteiner Brauhaus Club Bier 03 Bock Stark ist ein aromatisches Starkbier mit einer kraftvollen Würze, ganz...
Inhalt: 0.33 l
Alkoholg.: 6.8 % Vol
Stil: Heller Bock
3,89 € *
zzgl. 0,25 € EINWEG Pfand

(11,79 € / 1 Liter)
Munich Brew Mafia logo
Munich Brew Mafia La Dolce Vita
Kurze Mindesthaltbarkeit: 30.9.2019
La Dolce Vita, unser Märzenbock mit Mosaic Hopfen gestopft ist püntklich zur fünften Jahreszeit zurück. Schon zum...
Inhalt: 0.33 l
Alkoholg.: 6.7 % Vol
Stil: Märzenbock
2,49 € * 3,38 € *
zzgl. 0,08 € MEHRWEG-Pfand

(7,55 € / 1 Liter)
Ayinger Celebrator
Ayinger Celebrator
Ein vielfach ausgezeichneter dunkler Doppelbock, dass Dessert unter den Bierspezialitäten von Ayinger.
Inhalt: 0.33 l
Alkoholg.: 7 % Vol
1,89 € *
zzgl. 0,08 € MEHRWEG-Pfand

(5,73 € / 1 Liter)
Camba Oak Aged Heller Bock Muscatel
Camba Oak Aged Heller Bock Muscatel
Camba Oak Aged Heller Bock Muscatel in der schönen Rundverpackung Der Helle Bock Muscatel ist ein untergärisches...
Inhalt: 0.75 l
Alkoholg.: 9.2 % Vol
Stil: Bockbier
27,90 € *
zzgl. 0,25 € EINWEG Pfand

(37,20 € / 1 Liter)

Mehr über Bockbier

Um den echten Hintergründen des Bockbieres auf den Grund gehen zu können, müssen wir ins Mittelalter gehen, genauer gesagt ins 13. Jahrhundert, und eine kleine Stadt im heutigen Niedersachsen namens Einbeck besuchen. Die Einbecker hatten sich in den etwa 200 Jahren der Existenz ihrer Siedlung zu einer ordentlichen Bürgerschaft gemausert, die 1252 das Stadtrecht verliehen bekam. Das schloss auch eine eigene Braugerechtigkeit ein, die den Bürgern einen exklusiven Absatzmarkt sicherte. Innerhalb eines Jahrhunderts exportierten sie ihr Bier sogar in andere Städte. 1368 trat Einbeck schließlich der Hanse bei und hatte somit Zugriff auf das größte Handelsnetzwerk der damaligen Zeit. Bier war eines der Hauptexportgüter der Hansestädte, wobei es in jeder Stadt anders beschaffen war. Einige Hanse-Biere waren als besonders nahrhaft, andere wegen ihrer medizinischen Wirkung und wieder andere wegen ihres hohen Alkoholgehaltes bekannt.

Einbeck hatte das Glück, inmitten einer ausgedehnten Hopfenkulturlandschaft zu liegen – und dabei nicht der Autorität eines kirchlichen Territoriums zu unterliegen. Dadurch mussten die Einbecker keine Steuer auf die Gruit entrichten, das Kräutergemisch, das in jener Zeit das hauptsächliche Aroma zum Bier beitrug. In Kombination mit dem frischen Hopfen machte sie das Bier sowohl besonders schmackhaft, als auch auch besonders haltbar – wichtig, um auch so weit von einem Seehafen entfernt erfolgreich mit dem Getränk Handel treiben zu können.

Das Brauwesen blühte in der Stadt, 1385 hatten über 600 Häuser ein Brauprivileg. Der Bürgermeister war zugleich der Oberbraumeister. Erfahrene Brauer stellten für alle brauberechtigten Bürger die Würze her, die sie dann in der Regel selbst vergoren. Die Stadt wiederum kaufte die Biere auf, mischte sie und vermarktete sie anschließend. Nur die Stadt durfte das Einbecker Markenzeichen, ein großes E mit einer Krone, nutzen. So spannte sich schnell ein weites Handelsnetz um das beliebte Einbecker Bier, das auf dem Seeweg bis ins Baltikum, nach Russland, Schweden, Dänemark, Belgien, Holland, Frankreich und England gelangte. Von dort verkauften es venezianische Händler weiter in die gesamte Mittelmeer-Region, bis zu den Kreuzfahrer-Staaten und nach Jerusalem. Über Land versorgten die Einbecker auch das restliche Heilige Römische Reich mit ihrem Gerstensaft.

Der Arzt und Botaniker Jacob Theodor Tabernaemontanus beschrieb das Einbecker Bier im 16. Jahrhundert so: Dünn, raffiniert, klar, mit bitterem Geschmack, einer leichten Säure auf der Zunge und vielen weitern Vorzügen. Andere Quellen berichten, dass zu einem Drittel Weizen- und zu zwei Dritteln Gerstenmalz verwendet worden waren. Die Gärung erfolgte sicherlich obergärig, allerdings brauten die Einbecker nur zwischen St. Martin (11. November) und dem 1. Mai, weswegen die relativ kühle Gärtemperatur das Bier zusätzlich stabilisiert haben dürfte. Einer der größten Fans des edlen Gebräus war Martin Luther, der es nicht nur zu seiner Hochzeit ausschenkte, sondern auch ansonsten sagte: „Der beste Trank, den einer kennt, der wird Einbecker Bier genennt.“ So profitierten die Einbecker Brauer durchaus auch von der Popularität des Reformators.

Der Dreißigjährige Krieg und der folgende Aufstieg Preußens beendeten die Blütezeit der Hanse und damit auch Einbecks. Einbeck war am Ende des Krieges Großteils zerstört, die Brauhäuser wurden zwar wieder aufgebaut, gingen aber als Konkurrenten künftig separate Wege. 1669 löste sich schließlich die Hanse auf, was den Bierexport der kleinen Stadt am Krummen Wasser auf die direkte Umgebung beschränkte. Erst Jahrhunderte später formierten die verblieben Brauereien der Stadt wieder ein gemeinsames Unternehmen, das „Einbecker Brauhaus“, das zwischenzeitlich der Dortmunder Brau & Brunnen AG gehörte, mittlerweile aber wieder eigenständig ist.

Warum diese Geschichte? Der Niedergang Einbecks legte den Grundstein für den Erfolg des heutigen Bockbieres. Denn in München schaute man im 16. Jahrhundert neidisch auf die Einbecker und ihren weltberühmten Gerstensaft. Ab etwa 1550 erfolgten regelmäßige Lieferungen an den bayerischen Hof, und 1612 wurde schließlich der Einbecker Braumeister Elias Pichler an das 1589 in München gegründete Braune Hofbräuhaus abgeworben, um den bisher mäßigen Ergebnissen der bayerischen Braukunst auf die Sprünge zu helfen. 1614 war ihm der erste befriedigende Sud geglückt. Das im Volksmund „Ainpöckisches Pier“ genanntes Bier kam nicht nur bei den Münchnern gut an, sondern half ihnen auch während des Dreißigjährigen Krieges. Im Gegenzug für eine Lieferung von 344 Eimern des guten Stoffes sahen die Schweden 1632 von einer Plünderung der Stadt ab. Nachdem der Nachschub aus Einbeck durch den Krieg und seine Folgen versiegt war, waren die Münchner Brauer auf sich gestellt, und eine neue Erfolgsgeschichte des Bieres nach Einbecker Art konnte beginnen.

Auch wenn es viele andere Versuche gibt, die Entstehung des Begriffes „Bockbier“ zu Erklären, bleibt am Ende die Herleitung von „Ainpöckschen“ am wahrscheinlichsten, da sie nicht nur zum Namen, sondern eben auch zum Bierstil selbst bestens passt. Auch „Ainpöksch“ wurde „Pöcksch“ und daraus am Ende „Bock“. Spannend ist noch die Weiterentwicklung des Bockbieres, die durch die Paulanermönche erfolgte. Die aus Italien stammenden Geistlichen waren im Zuge der Gegenreformation 1627 nach Bayern gekommen und hatten im ehemaligen Basilianerkloster in der Au Quartier bezogen. Die Mönche begannen kurz nach dem Einzug mit dem Brauen für ihren Hausgebrauch und versorgten bald auch schon Teile der Bevölkerung der Stadt – sehr zum Unmut der anderen Brauereien Münchens. Nach einigem Hin und Her erhielten die Paulaner 1780 die Genehmigung, ihr Bier offiziell zu verkaufen.

Zum Dank schenkten sie am Fest des Ordensgründers Franz von Paula, dem 2. April, später am darauffolgenden Samstag, im Beisein des Kurfürsten und seines Hofstaates ein besonderes Bier aus, das Sankt-Vater-Bier, das bald auch als „Salvator“ bekannt war. Nach der Säkularisation übernahm der Unternehmer Franz Xaver Zacherl die Brauerei und führte die Tradition dieses Starkbieranstiches fort. Seit März 1896 ist der Name „Salvator“ patentrechtlich geschützt und darf nur noch von der Paulaner Brauerei verwendet werden. In der Tradition des Salvator gibt es zahlreiche weitere Doppelbockbiere, deren Namen entweder auf -ator endet (Celebrator, Alligator, Bambergator etc.), oder die nach einem Heiligen benannt worden sind, wie beispielsweise Vitus, Korbinian oder Aloisius.

Autor: Markus Raupach

Fotograf, Journalist, Bier- und Edelbrandsommelier

Ausgezeichnet mit der Goldenen Bieridee 2015

copyright © Bier-Deluxe GmbH

Um den echten Hintergründen des Bockbieres auf den Grund gehen zu können, müssen wir ins Mittelalter gehen, genauer gesagt ins 13. Jahrhundert, und eine kleine Stadt im heutigen Niedersachsen... mehr erfahren »
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Mehr über Bockbier

Um den echten Hintergründen des Bockbieres auf den Grund gehen zu können, müssen wir ins Mittelalter gehen, genauer gesagt ins 13. Jahrhundert, und eine kleine Stadt im heutigen Niedersachsen namens Einbeck besuchen. Die Einbecker hatten sich in den etwa 200 Jahren der Existenz ihrer Siedlung zu einer ordentlichen Bürgerschaft gemausert, die 1252 das Stadtrecht verliehen bekam. Das schloss auch eine eigene Braugerechtigkeit ein, die den Bürgern einen exklusiven Absatzmarkt sicherte. Innerhalb eines Jahrhunderts exportierten sie ihr Bier sogar in andere Städte. 1368 trat Einbeck schließlich der Hanse bei und hatte somit Zugriff auf das größte Handelsnetzwerk der damaligen Zeit. Bier war eines der Hauptexportgüter der Hansestädte, wobei es in jeder Stadt anders beschaffen war. Einige Hanse-Biere waren als besonders nahrhaft, andere wegen ihrer medizinischen Wirkung und wieder andere wegen ihres hohen Alkoholgehaltes bekannt.

Einbeck hatte das Glück, inmitten einer ausgedehnten Hopfenkulturlandschaft zu liegen – und dabei nicht der Autorität eines kirchlichen Territoriums zu unterliegen. Dadurch mussten die Einbecker keine Steuer auf die Gruit entrichten, das Kräutergemisch, das in jener Zeit das hauptsächliche Aroma zum Bier beitrug. In Kombination mit dem frischen Hopfen machte sie das Bier sowohl besonders schmackhaft, als auch auch besonders haltbar – wichtig, um auch so weit von einem Seehafen entfernt erfolgreich mit dem Getränk Handel treiben zu können.

Das Brauwesen blühte in der Stadt, 1385 hatten über 600 Häuser ein Brauprivileg. Der Bürgermeister war zugleich der Oberbraumeister. Erfahrene Brauer stellten für alle brauberechtigten Bürger die Würze her, die sie dann in der Regel selbst vergoren. Die Stadt wiederum kaufte die Biere auf, mischte sie und vermarktete sie anschließend. Nur die Stadt durfte das Einbecker Markenzeichen, ein großes E mit einer Krone, nutzen. So spannte sich schnell ein weites Handelsnetz um das beliebte Einbecker Bier, das auf dem Seeweg bis ins Baltikum, nach Russland, Schweden, Dänemark, Belgien, Holland, Frankreich und England gelangte. Von dort verkauften es venezianische Händler weiter in die gesamte Mittelmeer-Region, bis zu den Kreuzfahrer-Staaten und nach Jerusalem. Über Land versorgten die Einbecker auch das restliche Heilige Römische Reich mit ihrem Gerstensaft.

Der Arzt und Botaniker Jacob Theodor Tabernaemontanus beschrieb das Einbecker Bier im 16. Jahrhundert so: Dünn, raffiniert, klar, mit bitterem Geschmack, einer leichten Säure auf der Zunge und vielen weitern Vorzügen. Andere Quellen berichten, dass zu einem Drittel Weizen- und zu zwei Dritteln Gerstenmalz verwendet worden waren. Die Gärung erfolgte sicherlich obergärig, allerdings brauten die Einbecker nur zwischen St. Martin (11. November) und dem 1. Mai, weswegen die relativ kühle Gärtemperatur das Bier zusätzlich stabilisiert haben dürfte. Einer der größten Fans des edlen Gebräus war Martin Luther, der es nicht nur zu seiner Hochzeit ausschenkte, sondern auch ansonsten sagte: „Der beste Trank, den einer kennt, der wird Einbecker Bier genennt.“ So profitierten die Einbecker Brauer durchaus auch von der Popularität des Reformators.

Der Dreißigjährige Krieg und der folgende Aufstieg Preußens beendeten die Blütezeit der Hanse und damit auch Einbecks. Einbeck war am Ende des Krieges Großteils zerstört, die Brauhäuser wurden zwar wieder aufgebaut, gingen aber als Konkurrenten künftig separate Wege. 1669 löste sich schließlich die Hanse auf, was den Bierexport der kleinen Stadt am Krummen Wasser auf die direkte Umgebung beschränkte. Erst Jahrhunderte später formierten die verblieben Brauereien der Stadt wieder ein gemeinsames Unternehmen, das „Einbecker Brauhaus“, das zwischenzeitlich der Dortmunder Brau & Brunnen AG gehörte, mittlerweile aber wieder eigenständig ist.

Warum diese Geschichte? Der Niedergang Einbecks legte den Grundstein für den Erfolg des heutigen Bockbieres. Denn in München schaute man im 16. Jahrhundert neidisch auf die Einbecker und ihren weltberühmten Gerstensaft. Ab etwa 1550 erfolgten regelmäßige Lieferungen an den bayerischen Hof, und 1612 wurde schließlich der Einbecker Braumeister Elias Pichler an das 1589 in München gegründete Braune Hofbräuhaus abgeworben, um den bisher mäßigen Ergebnissen der bayerischen Braukunst auf die Sprünge zu helfen. 1614 war ihm der erste befriedigende Sud geglückt. Das im Volksmund „Ainpöckisches Pier“ genanntes Bier kam nicht nur bei den Münchnern gut an, sondern half ihnen auch während des Dreißigjährigen Krieges. Im Gegenzug für eine Lieferung von 344 Eimern des guten Stoffes sahen die Schweden 1632 von einer Plünderung der Stadt ab. Nachdem der Nachschub aus Einbeck durch den Krieg und seine Folgen versiegt war, waren die Münchner Brauer auf sich gestellt, und eine neue Erfolgsgeschichte des Bieres nach Einbecker Art konnte beginnen.

Auch wenn es viele andere Versuche gibt, die Entstehung des Begriffes „Bockbier“ zu Erklären, bleibt am Ende die Herleitung von „Ainpöckschen“ am wahrscheinlichsten, da sie nicht nur zum Namen, sondern eben auch zum Bierstil selbst bestens passt. Auch „Ainpöksch“ wurde „Pöcksch“ und daraus am Ende „Bock“. Spannend ist noch die Weiterentwicklung des Bockbieres, die durch die Paulanermönche erfolgte. Die aus Italien stammenden Geistlichen waren im Zuge der Gegenreformation 1627 nach Bayern gekommen und hatten im ehemaligen Basilianerkloster in der Au Quartier bezogen. Die Mönche begannen kurz nach dem Einzug mit dem Brauen für ihren Hausgebrauch und versorgten bald auch schon Teile der Bevölkerung der Stadt – sehr zum Unmut der anderen Brauereien Münchens. Nach einigem Hin und Her erhielten die Paulaner 1780 die Genehmigung, ihr Bier offiziell zu verkaufen.

Zum Dank schenkten sie am Fest des Ordensgründers Franz von Paula, dem 2. April, später am darauffolgenden Samstag, im Beisein des Kurfürsten und seines Hofstaates ein besonderes Bier aus, das Sankt-Vater-Bier, das bald auch als „Salvator“ bekannt war. Nach der Säkularisation übernahm der Unternehmer Franz Xaver Zacherl die Brauerei und führte die Tradition dieses Starkbieranstiches fort. Seit März 1896 ist der Name „Salvator“ patentrechtlich geschützt und darf nur noch von der Paulaner Brauerei verwendet werden. In der Tradition des Salvator gibt es zahlreiche weitere Doppelbockbiere, deren Namen entweder auf -ator endet (Celebrator, Alligator, Bambergator etc.), oder die nach einem Heiligen benannt worden sind, wie beispielsweise Vitus, Korbinian oder Aloisius.

Autor: Markus Raupach

Fotograf, Journalist, Bier- und Edelbrandsommelier

Ausgezeichnet mit der Goldenen Bieridee 2015

copyright © Bier-Deluxe GmbH

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