Kona Brewing

Ja, es ist ein alter Gassenhauer – es gibt kein Bier auf Hawaii… Doch schon damals war der Liedtext fragwürdig, neben Importware brauten auch die Einheimischen vergorene Getränke. Spätestens seit 1998 ist der Schlager aber völlig obsolet. Damals öffnete im November der Kailua-Kona Pub auf Big Island seine Pforten. Das war gleichzeitig die Verwirklichung einer Vision, die Vater Cameron Healy und Sohn Spoon Khalsa vier Jahre zu vor zu träumen begonnen hatten. Ein großes Stück Holz, das einst an der Küste der Kailua Bay angespült worden war, gemischt mit korrodierten und angerosteten Metallstücken aus einer alten Brennerei half, das ehemalige Büro in eine kleine Bier-Oase zu verwandeln.

Auf der Speisekarte stehen Pizzen, Sandwiches und gemischte Platten mit Meeresfrüchten, Chicken Wings und Grillgut nach hawaiianischer Art – und natürlich die hausgebrauten Biere, von denen ca. 15.000 Hektoliter pro Jahr vor Ort gebraut werden. Die Malz-Rückstände (Treber) übernimmt zum größten ein örtlicher Viehzüchter als Futter, der Rest trägt zum besonderen Geschmack der Pizza und selbstgebackenen Brote des Brewpubs bei. Das Flaschen- und Exportbier, über 250.000 Hektoliter jährlich, entsteht nach eigener Rezeptur und mit den Original-Rohstoffen in den US-Bundesstaaten New Hampshire, Oregon, Tennessee und Washington, nicht zuletzt, um unnötige Transportwege über See zu vermeiden. Bei den Suden passen die Brauer sogar das Wasser an die Zusammensetzung des hawaiianischen Wassers an.

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Kona Brewing

Ja, es ist ein alter Gassenhauer – es gibt kein Bier auf Hawaii… Doch schon damals war der Liedtext fragwürdig, neben Importware brauten auch die Einheimischen vergorene Getränke. Spätestens seit 1998 ist der Schlager aber völlig obsolet. Damals öffnete im November der Kailua-Kona Pub auf Big Island seine Pforten. Das war gleichzeitig die Verwirklichung einer Vision, die Vater Cameron Healy und Sohn Spoon Khalsa vier Jahre zu vor zu träumen begonnen hatten. Ein großes Stück Holz, das einst an der Küste der Kailua Bay angespült worden war, gemischt mit korrodierten und angerosteten Metallstücken aus einer alten Brennerei half, das ehemalige Büro in eine kleine Bier-Oase zu verwandeln.

Auf der Speisekarte stehen Pizzen, Sandwiches und gemischte Platten mit Meeresfrüchten, Chicken Wings und Grillgut nach hawaiianischer Art – und natürlich die hausgebrauten Biere, von denen ca. 15.000 Hektoliter pro Jahr vor Ort gebraut werden. Die Malz-Rückstände (Treber) übernimmt zum größten ein örtlicher Viehzüchter als Futter, der Rest trägt zum besonderen Geschmack der Pizza und selbstgebackenen Brote des Brewpubs bei. Das Flaschen- und Exportbier, über 250.000 Hektoliter jährlich, entsteht nach eigener Rezeptur und mit den Original-Rohstoffen in den US-Bundesstaaten New Hampshire, Oregon, Tennessee und Washington, nicht zuletzt, um unnötige Transportwege über See zu vermeiden. Bei den Suden passen die Brauer sogar das Wasser an die Zusammensetzung des hawaiianischen Wassers an.

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Kona Fire Rock Pale Ale
Hierbei handelt es sich um ein frisches Pale Ale, das im hawaiianischen Stil aus gerösteten Malzsorten gebraut wird.
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Über Kona Brewing

Doch zurück in die Historie der kleinen Inselbrauerei, die mittlerweile zu einem weltweiten Exportschlager geworden ist. 2003 eröffnete das zweite Restaurant im Koko Hafencenter auf Oahu, 2008 das dritte am Internationalen Flughafen von Honolulu. Die Insulaner engagieren sich auch für ihre Umwelt und installierten im Februar 2010 das größte Solarkraftwerk Hawaiis auf ihrem Stammhaus. Die 229 Kilowatt-Anlage liefert fast 60% des benötigten Stromes. Im Oktober 2010 folgte ein kleiner Paukenschlag: Die Craft Brew Alliance kaufte Kona Brewing.

Zu dem Verbund, der aktuell mit einem Volumen von einer knappen Million Hektolitern Jahresausstoß unter den Top Ten der US-Brauereien zu finden ist, gehören die Widmer Brothers Brewery aus Portland und die Redhook Ale Brewery aus Washington, beide Craft-Brauereien der ersten Stunde, gegründet in den 1980er Jahren. Dazu kommen als Gesellschafter (ein Drittel) der Brauerei-Gigant AB InBev, sowie die Eigengewächse Omission Beer (Portland) und eine Cider-Mosterei. Ein großer Vorteil für die beteiligten Unternehmen ist der Zugriff auf das Vertriebsnetz von AB InBev, wodurch die Kona-Biere nun weltweit verfügbar sind.

Die ersten Kona-Biere waren am 14. Februar 1995 das Pacific Golden Ale, mittlerweile in Big Wave Golden Ale umbenannt, und das Fire Rock Pale Ale. „Big Wave“ steht für ein gemütliches, leicht fruchtiges helles Bier, das am besten nach einem langen Tag in den Wellen des Pazifik schmeckt. „Fire Rock“ hingegen ist nach dem Kilauea-Vulkan benannt und lebt von intensiveren Hopfennoten, die es auch zum perfekten Partner für die Küches des Brauhauses machen – trinken Sie es also zu Pizza und Grillgerichten. Drei Jahre später wagten sich die Hawaiianer an das untergärige Longboard Island Lager, ein Gegenstück zum Big Wave Golden Ale mit noch höherer Drinkability. Mittlerweile ergänzen ein IPA namens „Castaway IPA“ und das Koko Brown Ale die Palette. In der Brauerei auf der Insel selbst gibt es noch weitere, auch saisonal wechselnde Biere, doch dafür müssen Sie eine weite Reise unternehmen.

Autor: Markus Raupach

Fotograf, Journalist, Bier- und Edelbrandsommelier

Ausgezeichnet mit der Goldenen Bieridee 2015

copyright © Bier-Deluxe GmbH

Doch zurück in die Historie der kleinen Inselbrauerei, die mittlerweile zu einem weltweiten Exportschlager geworden ist. 2003 eröffnete das zweite Restaurant im Koko Hafencenter auf Oahu, 2008 das... mehr erfahren »
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Über Kona Brewing

Doch zurück in die Historie der kleinen Inselbrauerei, die mittlerweile zu einem weltweiten Exportschlager geworden ist. 2003 eröffnete das zweite Restaurant im Koko Hafencenter auf Oahu, 2008 das dritte am Internationalen Flughafen von Honolulu. Die Insulaner engagieren sich auch für ihre Umwelt und installierten im Februar 2010 das größte Solarkraftwerk Hawaiis auf ihrem Stammhaus. Die 229 Kilowatt-Anlage liefert fast 60% des benötigten Stromes. Im Oktober 2010 folgte ein kleiner Paukenschlag: Die Craft Brew Alliance kaufte Kona Brewing.

Zu dem Verbund, der aktuell mit einem Volumen von einer knappen Million Hektolitern Jahresausstoß unter den Top Ten der US-Brauereien zu finden ist, gehören die Widmer Brothers Brewery aus Portland und die Redhook Ale Brewery aus Washington, beide Craft-Brauereien der ersten Stunde, gegründet in den 1980er Jahren. Dazu kommen als Gesellschafter (ein Drittel) der Brauerei-Gigant AB InBev, sowie die Eigengewächse Omission Beer (Portland) und eine Cider-Mosterei. Ein großer Vorteil für die beteiligten Unternehmen ist der Zugriff auf das Vertriebsnetz von AB InBev, wodurch die Kona-Biere nun weltweit verfügbar sind.

Die ersten Kona-Biere waren am 14. Februar 1995 das Pacific Golden Ale, mittlerweile in Big Wave Golden Ale umbenannt, und das Fire Rock Pale Ale. „Big Wave“ steht für ein gemütliches, leicht fruchtiges helles Bier, das am besten nach einem langen Tag in den Wellen des Pazifik schmeckt. „Fire Rock“ hingegen ist nach dem Kilauea-Vulkan benannt und lebt von intensiveren Hopfennoten, die es auch zum perfekten Partner für die Küches des Brauhauses machen – trinken Sie es also zu Pizza und Grillgerichten. Drei Jahre später wagten sich die Hawaiianer an das untergärige Longboard Island Lager, ein Gegenstück zum Big Wave Golden Ale mit noch höherer Drinkability. Mittlerweile ergänzen ein IPA namens „Castaway IPA“ und das Koko Brown Ale die Palette. In der Brauerei auf der Insel selbst gibt es noch weitere, auch saisonal wechselnde Biere, doch dafür müssen Sie eine weite Reise unternehmen.

Autor: Markus Raupach

Fotograf, Journalist, Bier- und Edelbrandsommelier

Ausgezeichnet mit der Goldenen Bieridee 2015

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