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Im Krieg hatte Bier noch seine Rolle als Grundnahrungsmittel erfüllt – die Versorgung von Truppe und Bevölkerung hatte in fast allen Krieg führenden Ländern höchste Priorität. Danach aber entwickelte es sich auch in Europa mehr und mehr zum allzeit verfügbaren Konsumprodukt, bei dem weniger der Geschmack, sondern letztendlich nur noch der Preis und die Rendite zählten. Der Siegeszug der großen „Fernsehmarken“, die TV-Werbepartner von Bundesliga und Formel 1 wurden, schien in den 1960er- bis 1980er-Jahren unaufhaltsam. Doch spätestens nach der Wiedervereinigung besannen sich die deutschen Verbraucher auf ihre regionalen Marken, und Gasthausbrauereien schossen wie Pilze aus dem Boden. Den Gipfel dieser Entwicklung stellen mit Sicherheit die Craft-Brauer dar, welche die Bierwelt gehörig durcheinandergewirbelt haben und eine Internationalisierung der Bierstile nach sich gezogen haben: Konnte man sich in den 1990er-Jahren noch sicher sein, dass ein IPA aus England oder den USA, ein Weizen aus Deutschland oder ein Dubbel aus Belgien stammte, so gleicht die heutige Brauereiwelt dem oft zitierten globalen Dorf.
Das India Pale Ale – kurz „IPA“ genannt – ist die Bierstil-Ikone der Craft Beer Bewegung der USA. Denn auf der Suche nach dem möglichst aromatischen, weit vom Mainstream „Near Water Beer“ entfernten Bier entdeckten die Hopheads, auf Deutsch am ehesten mit „Hopfenjünger“ zu übersetzen, dieses historische Bier für sich. Es gibt kaum eine Newcomer-Brauerei, die nicht mindestens ein IPA in ihrem Sortiment hat, meist mit möglichst exotischen Hopfen gestopft und mit spannenden Namen. Das Hopfenstopfen, englisch „Dry Hopping“ hat eigentlich eine zutiefst historische, europäische Tradition.
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